ETF sparen 1

Acht gute Gründe für ETFs

ETFs haben die Welt der Geldanlage nachhaltig verändert. Die Abkürzung steht für Exchange Traded Funds und wartet gegenüber dem wahllosen Kauf von Einzelaktien beim langfristigen Vermögensaufbau mit geldwerten Vorteilen auf. Wir haben acht gute Gründe für die Altersvorsorge mit ETFs zusammengetragen.

Kennst Du den Namen John C. Bogle? Nicht jedem ist er, der eng mit der Geldanlage in ETFs verbunden ist, geläufig. Von Bogle stammt das Zitat „Suche nicht die Nadel im Heuhaufen. Kaufe den Heuhaufen!“ Schon 1976 erschuf er den ersten Fonds, der den marktbreiten Standard & Poor’s 500-Index mit seinen 500 Einzelaktien nachbildete. Lange Zeit führte seine Idee, einfach den Gesamtmarkt zu kaufen und damit risikosenkend über viele Aktien zu streuen, ein Nischendasein bei der Geldanlage. Von “Bogle’s folly”, einer “Schnapsidee”, war sogar die Rede. Dessen Vanguard Group’s First Index Investment Trust sammelte statt der angepeilten 150 Mio. US-Dollar kaum mehr als 11 Mio. US-Dollar ein.

Spätestens seit der Finanzkrise 2008 boomen ETFs weltweit. Mittlerweile beträgt das in ETFs angelegte Vermögen global fast 4.700 Milliarden US-Dollar (Stand: Ende 2018). In Europa belaufen sich via ETF verwaltete Vermögen nach Berechnungen des Londoner Analysehauses ETFGI auf 816 Mrd. US-Dollar (Stand: März 2019). Immer mehr Anleger und vor allem langfristig orientierte Sparer nutzen die Vorteile, die ETFs für die Altersvorsorge bieten. Und das aus guten Gründen.

ETF-Vorteil: Streuung

 

Du kennst sicher die Sprüche über Streuung, wonach man zum Beispiel “nie alle Eier in einen Korb legen” solle. Streuung mag Dir als langweilig erscheinen. Tatsächlich ist die Diversifikation, so der Fachbegriff, eine der wichtigsten Überlegungen bei der Geldanlage überhaupt. Warren Buffett sagt: “Wenn Du kein aktiver Investor bist – und nur wenige sollten das versuchen – solltest Du einen Indexfonds kaufen!” Er empfiehlt seiner Frau, neunzig Prozent seines Erbes in einen Indexfonds auf den amerikanischen Aktienindex S&P 500 zu investieren, das heißt in mehr als 500 Unternehmen mit zumeist weltweiter Geschäftstätigkeit zu investieren. Da ETFs Indizes wie den S&P 500, den DAX, den EuroStoxx 50 oder den japanischen Nikkei 225 nachbilden, erwirbst Du mit einem ETF Anteile an vielen Unternehmen gleichzeitig.

Beispiel DAX-ETF: Er bietet Dir mit dem Kauf eines einzigen Wertpapieres und damit nur einer Börsentransaktion Zugang zu den 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands – so, als hättest Du dreißig Wertpapier-Aufträge zum Kauf einzelner Aktien aufgegeben. Je besser Du diversifizierst, desto geringer Dein Risiko und desto glatter sollte tendenziell Deine Renditekurve ausfallen.

ETF-Vorteil: geringe Kosten

 

Weil ETFs passiv anlegen, indem sie automatisiert einen Index nachbilden, sparen sie sich die Kosten eines Fondsmanagers. Desgleichen sind Research-Abteilungen entbehrlich, deren Mitarbeiter kostenwirksam quer durch die Welt reisen. Dieses senkt die Kosten für Dich als Anleger. Ein klassischer Investmentfonds kostet nicht selten zwei oder gar drei Prozent pro Jahr. Die Kosten für ETFs belaufen sich demgegenüber auf etwa ein Zehntel. Typische Kosten für einen ETF, der Dividenden-Aktien bündelt, liegen bei etwa 0,3 bis 0,5 Prozent pro Jahr. Oskar sucht für Dich die 10 besten ETFs aus und erstellt so ein ausgewogenes Portfolio. Das besteht aktuell auch schon aus 5 nachhaltig anlegenden ETFs. Die ETF-Kosten bei OSKAR sind dabei nur 0,14 Prozent pro Jahr – jetzt OSKAR-Depot eröffnen!

ETF-Vorteil: Flexibilität

 

ETFs heißen nicht umsonst börsengehandelte Indexfonds. Auch wenn es der eigentlichen Intention der ETF-Idee zuwiderläuft, kannst Du sie börsentäglich handeln. Mit dem Kauf nur eines ETFs und damit nur einer Kauforder erwirbst Du Anteile an vielen Unternehmen. Ohne großen Aufwand kannst Du dieses “Unternehmens-Paket” sofort wieder verkaufen. Das trifft auch auf OSKAR zu. Bei OSKAR gibt es nämlich keine Kündigungsfrist und keine Kosten bei Kündigung.

ETF-Vorteil: Transparenz

 

Bei klassischen Investmentfonds alter Prägung weißt Du nie so recht, was Du erwirbst. Der Fondsmanager kann zum Beispiel gegen Jahresende auf die Idee kommen, schnell noch die besten Aktien des Jahres zu kaufen, um sie im Jahresabschlussbericht „vorzeigen“ zu können. Das Ziel: Er möchte den Kunden zeigen, dass er vermeintlich alles richtig gemacht hat. „Window Dressing“ nennen das die Börsianer – ein unschönes Spiel, dass letztlich der Käufer von Investmentfonds (teuer) bezahlt. Bei ETFs ist das ausgeschlossen. ETFs sind transparent. Es steht im Voraus fest, in welche Werte Dein ETF investiert. Ein vernünftig aufgelegter ETF auf den EuroStoxx 50 wird beispielsweise stets die fünfzig größten Unternehmen aus Europa aus dem gleichnamigen Index EuroStoxx 50 enthalten. In der digitalen Vermögensverwaltung schaffen ETFs daher Vertrauen: Der Kunde weiß genau, worin er investiert ist.

ETF-Vorteil: immer so gut wie der Markt

 

Gerne hört es die Investmentfondsbranche sicher kaum. Aber es ist kein Geheimnis, dass die meisten Investmentfonds nicht einmal ihren Vergleichsmaßstab erreichen. Viele der weltweit anlegenden Investmentfonds werden zum Beispiel die Wertentwicklung des Weltaktienindex‘ MSCI World nicht erreichen. Mit einem ETF buchst Du Dir immer die Marktrendite – somit das unerreichte Ziel der allermeisten Fondsmanager. Es ist nun einmal äußerst schwer bis unmöglich zu prognostizieren, welche Branche, welcher Einzelwert in nächster Zeit eine gute Wertentwicklung erreichen wird. Mit dem ETF als passives Anlageinstrument vertraust Du auf den Gesamtmarkt statt auf den Fortbestand hoher Renditen eines Fondsmanagers zu hoffen.

ETF-Vorteil: verschiedene Anlageklassen

 

ETFs kannst Du nicht nur auf klassische Leitindizes kaufen. Es gibt viele Arten von ETFs. Manche bilden ein Börsenbarometer für Anleihen ab. Andere zum Beispiel decken spannende Zukunftsthemen wie Infrastruktur, Cyber Security, Healthcare, Robotic oder erneuerbare Energien ab. Wieder andere investieren Dein Kapital in eine spezielle Wachstumsregion dieser Welt oder bilden spezifische Formfaktoren ab, indem sie zum Beispiel in Aktien mit dem größten Momentum oder der geringsten Volatilität (“Low Vola”) anlegen. Immer aber gilt: Stets erwirbst Du mit nur einem Kauf viele Werte. Bei Oskar bist Du über die 10 OSKAR ETFs marktbreit in mehr als 10.000 Einzelunternehmen, Anleihen und Rohstoffe weltweit investiert.

ETF-Vorteil: hohe Anlagesicherheit

 

Hast Du schon einmal überlegt, weshalb zum Beispiel Zertifikate keinen vergleichbaren Boom erlebt haben? Zertifikate gleichen von der rechtlichen Ausgestaltung den Schuldverschreibungen. Wird der Emittent zahlungsunfähig, ist Dein Investment in aller Regel verloren. Meide daher Zertifikate für langfristig ausgerichtete Geldanlagen. Zur Altersvorsorge sollten Zertifikate ohnehin tabu sein. Bei ETFs ist das anders. Ihr Vorteil: Im Falle einer Insolvenz des ETF-Anbieters zählt Dein ETF nicht zur Insolvenzmasse, sondern zum Sondervermögen, das anteilig den Anlegern zusteht.

ETF-Vorteil: Zeit sparen

 

Mit ETFs sparst Du viel Zeit gegenüber der Auswahl geeigneter einzelner Aktien. Da viele Geschäftsmodelle mit den Jahren entweder der Konkurrenz erliegen oder sich schlicht mangels Nachfrage überleben, muss man als Aktionär stets wachsam bleiben. Als ETF-Anleger lehnst Du Dich zurück. Der ETF sortiert Absteiger vollautomatisch aus, die nicht mehr zum Index gehörten. Spiegelbildlich finden neue Businessmodelle Eingang in den Index – und damit auch in Dein ETF-Portfolio. Die durchschnittliche Verweildauer (“Turnover Rate”) von Unternehmen in großen Indizes sinkt seit Jahrzehnten beständig. Dies ist einer der wichtigsten Gründe für langfristig ausgerichtete Investoren, auf ETFs zu setzen und sich digitale Vermögensverwalter wie Oskar näher anzusehen – jetzt OSKAR-Depot eröffnen!

Disclaimer

Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Deiner Kapitalanlage kann fallen oder steigen. Es kann zu Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte beachte unsere Risikohinweise.