Häufig gestellte Fragen

Hier findest Du Antworten auf die häufigsten Fragen zu Oskar.

Oskar ist die fortschrittliche Vermögensverwaltung, um für Dich und Deine Familie (z.B. Kinder) Geld anzusparen. Oskar nutzt hierfür neueste Technologien, ist transparent und startet ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro.

Wie Oskar im Detail funktioniert, kannst Du hier nachlesen. Alles zum Thema Anlagestrategie ist hier beschrieben. Besonderheiten von Oskar findest Du hier.

Bis Kinder finanziell auf eigenen Beinen stehen, fallen für die Eltern viele Ausgaben an. Und: je älter die Kinder werden, desto höher werden die Ausgaben. Es macht deshalb Sinn, schon früh und regelmäßig für z.B. das Studium oder die Ausbildung des Kindes vorzusorgen. Über lange Laufzeiten bringen ETFs statistisch eine sehr hohe Rendite. Wenn Du schon früh anfängst, mit Oskar zu sparen, kann bis zur Volljährigkeit des Kindes ein Vermögen entstehen. Weitere Informationen zur Rendite findest Du hier.

Die Depotbank von Oskar ist die Baader-Bank. Die Baader-Bank ist die führende  deutsche Depot-Bank für digitale Vermögensverwaltung und hat Ihren Hauptsitz in München.
Vermögen auf dem Oskar-Konto ist bis 100.000 Euro über die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert. Darüber hinaus gibt es den Schutz durch den Einlagensicherungsfonds des Bundes deutscher Banken. Das in ETFs angelegte Vermögen gilt als Sondervermögen und ist damit sowieso vor einer Insolvenz der Depotbank geschützt. Mehr zum Thema Sicherheit findest Du hier.

Dein Geld wird in ETFs und ETCs angelegt. ETFs sind Fonds, die ohne einen Manager auskommen, da sie 1:1 einen Index nachbilden. Das spart Kosten und bringt in den meisten Fällen sogar eine bessere Rendite.

Über ETFs lässt sich in Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien und den Geldmarkt investieren. Die Vermögensverwaltung von Oskar sucht aus einem Universum von 2.000 ETFs stets die Vorteilhaftesten aus. Dabei kommt es z.B. auf niedrige Kosten und hohe Liquidität an.

Weitere Informationen zur Anlagestrategie findest Du hier.

Die Geldanlage über Oskar kostet Dich bis 10.000 Euro 1,00% p.a.. Ist Dein Anlagebetrag größer als 10.000 Euro, reduzieren sich die Kosten für die gesamte Anlagesumme auf 0,80% p.a.. Es fallen darüber hinaus Produktkosten für die Finanzinstrumente in Höhe von 0,14% p.a. an. Diese sind jedoch bereits in den ETF-Kursen enthalten und werden nicht separat berechnet.

Weitere Informationen zum Thema Kosten findest Du hier.

Oskar beginnt ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro oder einem Einmalbetrag von 1.000 Euro. Der monatliche Sparbetrag wird bequem von Deinem Konto (z.B. Girokonto) abgebucht.

Ja, Du kannst jederzeit Geld auszahlen oder Oskar kündigen. Bei einer Kündigung werden Deine Wertpapiere verkauft und Dir das Geld ausbezahlt. Dabei fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

Nein, Du bist nicht an Laufzeiten gebunden. Du kannst jederzeit Dein gesamtes oder Teile Deines Vermögens bei Oskar kündigen. Es gibt keine Mindestlaufzeiten und auch keine Gebühren für eine Kündigung.

Möchtest Du Geld aus Oskar auszahlen, kannst Du das bequem über die Oskar App oder die Oskar Webseite tun. Logge Dich dazu oben rechts ein. Im Bereich “Vertragsverwaltung” kannst Du Oskar kündigen.

Du kannst die Höhe des Sparplans jederzeit ändern. Du kannst den Sparplan auch pausieren oder beenden, sobald Dein von Oskar verwaltetes Vermögen den Betrag von 1.000 Euro übersteigt.

Nein, im Vergleich zu vielen Versicherungen gibt es bei Oskar keine Stornogebühren.

Oskar richtet sich derzeit nur an Kunden mit steuerlicher Ansässigkeit und Wohnsitz in Deutschland.

Sobald Du nach der Eröffnung Deines Portfolios alle notwendigen Unterlagen hochgeladen (z.B. die Geburtsurkunde) und die Video-Legitimation (PostIdent) durchgeführt hast, werden Dein Konto und Portfolio bei der Baader Bank eröffnet. Dies dauert in der Regel 2 Bankarbeitstage. Solltest Du eine Einmalzahlung angegeben haben, wird diese nach 2 weiteren Bankarbeitstagen eingezogen und Dein Portfolio wird investiert. Hast Du keine Einmalzahlung angegeben, wird die monatliche Sparrate am ersten Bankarbeitstag des Folgemonats instruiert und Dein Portfolio wird dann investiert.

Ja, Du kannst jederzeit Geld auszahlen. Bitte beachte, dass dabei mindestens 1.000 Euro in Deinem Depot verbleiben müssen. Möchtest Du über das gesamte Guthaben verfügen, kannst du Oskar kündigen.

Bei einer Kündigung werden alle Deine Wertpapiere verkauft und anschließend das Geld ausbezahlt. Dabei fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

Mit Oskar entscheidest Du selbst, wie viel Risiko Du möchtest. Wir bieten Dir fünf Strategien mit unterschiedlichem Aktienanteil und Risiko an. Oskar 50 hat einen Aktienanteil von 50%, Oskar 60 von 60%, und so weiter. Oskar 90 hat mit 90% den höchsten Aktienanteil und das höchste Risiko, bietet aber auch die höchste Renditechance. Aufgefüllt wird die Anlage mit festverzinsten Wertpapieren (Anleihen) und einer Inflationsschutz-Komponente (Gold und inflationsgeschützte Anleihen). Details dazu findest Du auf der Seite Anlagestrategie

Ja, Du kannst jederzeit zwischen den Anlagestrategien wechseln. Schreibe uns dazu bitte eine E-Mail an service@oskar.de

Nein. Wir sind der Überzeugung, dass nur eine wirklich unabhängige Vermögensverwaltung im besten Sinne des Kunden handeln kann. Deshalb akzeptieren wir keine versteckten Kosten oder Ausgabeaufschläge. Falls wir solche Zuwendungen erhalten, verpflichten wir uns im Rahmen des Vermögensverwaltungsvertrags, Dir diese Zuwendungen auszuzahlen.

Nichtmonetäre Zuwendungen nehmen wir nur an, wenn sie die Qualität der Vermögensverwaltung verbessern und unseren Kundeninteressen nicht entgegenstehen. Dabei geht es beispielsweise um Finanzanalysen, Informationsmaterial, Schulungen oder technische Dienste.

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds, der die Wertentwicklung eines Index (z.B. des DAX oder Dow Jones) abbildet. Ein Index besteht aus einer bestimmten Anzahl von ausgewählten Aktien. Der DAX enthält z.B. 30 der größten Deutschen börsengelisteten Unternehmen. Über einen DAX-ETF kann man also einfach in die größten deutschen Aktien investieren. ETFs gibt es aber auch für Anleihen und Rohstoffe. Mit Oskar investierst Du wiederum in mehrere ETFs und hast damit weltweite Abdeckung und Inflationsschutz. 

Dabei sind ETFs kostengünstig, transparent und flexibel und deshalb der perfekte Baustein für die private Geldanlage.

Unser Risikomanagement überwacht fortlaufend, dass die ursprüngliche Portfoliogewichtung eingehalten wird. Dabei wird die Summe der Abweichungen über alle Anlageklassen hinweg betrachtet. Übersteigt dieser Wert eine Schwelle von 6 Prozent, erfolgt ein automatisiertes Rebalancing, wodurch die initiale Zielallokation der jeweiligen Anlagestrategie wiederhergestellt wird. Im Zuge des Rebalancings achten wir auf eine steuersmarte Umsetzung. Hierfür werden unter anderem Verlusttöpfe und ggf. hinterlegte Freistellungsaufträge berücksichtigt. Einen Sonderfall stellt die Anlageklasse Gold dar, bei dessen Veräußerung evtl. realisierte Gewinne im Anschluss an eine einjährige Spekulationsfrist – aufgrund der Klassifizierung als privates Veräußerungsgeschäft – von der Steuer befreit bleiben.

Bei der Auswahl unserer ETFs präferieren wir thesaurierende ETFs gegenüber ausschüttenden ETFs. Während Ausschüttungen umgehend zu einer Besteuerung auf Anlegerebene führen, ermöglichen thesaurierende ETFs eine stärkere Ausnutzung des Zinseszins-Effektes. Hintergrund ist die vom Basiszins und der Kursentwicklung abhängige Vorabpauschale, die von Anlegern, welche in thesaurierende ETFs investieren, zu Beginn des Kalenderjahres eingezogen wird. Dieser Betrag liegt in der Regel unterhalb dem bei ausschüttenden ETFs abgeführten Steuerbetrag und kann in Einzelfällen null Euro betragen. Demnach würde für langfristig orientierte Anleger ein Großteil der auf Fondsebene thesaurierten Beträge erst im Zuge der Veräußerung des jeweiligen ETFs auf Anlegerebene versteuert werden.

Die genauen ETFs bzw. ETCs in den Oskar Portfolios findest Du auf der Seite Anlagestrategie.

Die Auswahl der ETFs erfolgt in einem umfangreichen, mehrstufigen Prozess. Die wichtigsten quantitativen und qualitativen Auswahlkriterien sind:

Niedrige Kosten – Die Vermeidung von Kosten ist eines der wichtigsten Kriterien für den langfristigen Anlageerfolg. Bei der Auswahl der ETFs achten wir insbesondere auf die Kennzahlen Total-Expense-Ratio (TER), die die Gesamtkosten der Indexnachbildung angibt, sowie auf die Total-Cost-of-Ownership (TCO), die die externen Handelskosten, wie Geld-Brief-Spannen, Steuern und Maklercourtagen berücksichtigt.

Hohe Liquidität – ETFs mit geringer Handelsliquidität haben in der Regel weitere Geld-Brief-Spannen, was die Handelskosten erhöht. Wir achten auf ETFs mit großen Anlagevolumina und mehreren Market-Makern, um die bestmögliche Handelbarkeit zu gewährleisten und die Handelskosten zu minimieren.

Geringer Tracking-Error – Der Tracking-Error gibt die Genauigkeit der Indexnachbildung an. Wir achten auf eine geringe Abweichung der ETF-Performance von dem zugrundeliegenden Index, um eine möglichst genaue Abbildung des vorgesehenen Anlagemarktes zu erreichen.

Angemessene Diversifikation – ETFs bilden meist sehr breite Marktindizes ab, mit dutzenden, oftmals auch hunderten oder tausenden von Einzelwerten. Diese breite Risikostreuung ermöglicht den Zugang zu den fundamentalen Renditetreibern der jeweiligen Anlageklasse, ohne hohe Einzelrisiken in Kauf zu nehmen. Sehr breit aufgestellte Indizes enthalten auf der anderen Seite jedoch einen sogenannten Long-Tail, d.h. eine Anzahl an kleineren Unternehmen mit geringerer Liquidität und damit höheren Handelskosten. Unser Auswahlprozess achtet auf ein ausgewogenes und günstiges Verhältnis von Risikodiversifikation und impliziten Handelskosten der ETFs.

Sichere Replikationsmethode – ETFs werden in zwei grundsätzlichen Ausführungen angeboten: mit physischer und synthetischer Nachbildung des zugrundeliegenden Index.
Bei der physischen Replikation wird der Index durch den Kauf der einzelnen Indexbestandteile (beispielsweise der 30 Einzeltitel des DAX) nachgebildet.

Bei der synthetischen Replikation schließt der ETF-Anbieter eine Vereinbarung in Form eines Tauschgeschäfts („Swap“) mit einer Investmentbank, bei der die genaue Wertentwicklung des gewünschten Index zugesichert wird. Ein ETF auf Swap-Basis enthält somit nicht direkt die zugrundeliegenden Aktien. Wir achten bei der Auswahl auf die Verwendung von physisch replizierenden ETFs. Nur bei der Anlageklasse Rohstoffe werden ETFs mit synthetischer Nachbildung eingesetzt, da sich Rohstoff-ETFs nicht mit physischer Replikation darstellen lassen.

ETFs werden in zwei grundsätzlichen Ausführungen angeboten: mit physischer und synthetischer Nachbildung des zugrunde liegenden Index.

Bei der physischen Replikation wird der Index durch den Kauf der einzelnen Indexbestandteile (beispielsweise der 30 Einzeltitel des DAX) nachgebildet.

Bei der synthetischen Replikation schließt der ETF-Anbieter eine Vereinbarung in Form eines Tauschgeschäfts („Swap“) mit einer Investmentbank, bei der die genaue Wertentwicklung des gewünschten Index zugesichert wird. Ein ETF auf Swap-Basis enthält somit nicht direkt die zugrundeliegenden Aktien. Wir achten bei der Auswahl auf die Verwendung von physisch replizierenden ETFs. Nur bei der Anlageklasse Rohstoffe werden ETFs mit synthetischer Nachbildung eingesetzt, da sich Rohstoff-ETFs nicht mit physischer Replikation darstellen lassen.

Ein wesentliches Kriterium des Auswahlprozesses für die ETFs in unserem Anlageuniversum ist deren steuerliche Einfachheit für in Deutschland steuerpflichtige Endkunden. Für voll ausschüttende ETFs werden die Steuern direkt von der Depotbank abgeführt. Bei Fonds mit Domizil in Deutschland führt die Fondsgesellschaft für thesaurierte Beträge in der Regel direkt Steuerliquidität an das Finanzamt ab und sorgt so für die Bezahlung der Abgeltungssteuer.

Für Fonds mit Domizil außerhalb Deutschlands achten wir darauf, dass im Falle von Teil-Thesaurierungen die Ausschüttung hoch genug ist, um die Abgeltungssteuer für den Gesamtbetrag (Ausschüttung + Teil-Thesaurierung) abzuführen. Die Besteuerungsgrundlagen (ausschüttungsgleiche Erträge und Ausschüttungen) werden für jeden Fonds im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht (www.bundesanzeiger.de). Fondsgesellschaften von ETFs mit Domizil außerhalb Deutschlands führen für ausschüttungsgleiche Erträge keine Steuerliquidität an deutsche Steuerbehörden ab. Die Veranlagung und Bezahlung der Abgeltungssteuer obliegt in diesem Fall dem Anleger selbst. Zur Vereinfachung der Umstände prüft Scalable Capital die Ausschüttungspolitik der ETFs und wählt nur diejenigen aus, für welche es in der Vergangenheit keiner separaten Veranlagung bedurfte.

Sollte es zu einer Insolvenz eines ETF-Anbieters kommen, ist das vom ETF verwaltete Vermögen durch den Status als Sondervermögen vor der Insolvenz geschützt. Im Zuge des Insolvenzverfahrens werden die Insolvenzmasse sowie die Ansprüche der Gläubiger gegenüber dieser Insolvenzmasse bestimmt und die Gläubiger entsprechend ihrem Anspruch bedient. Das von ETFs verwaltete Vermögen wird nicht Teil der Insolvenzmasse und ist dadurch vor dem Zugriff der Gläubiger der Kapitalanlagegesellschaft geschützt. Nur die Inhaber der Anteilsscheine der ETFs haben Anspruch auf Ihren pro rata Anteil des vom ETF verwalteten Vermögens.

Bei der Eröffnung eines Kontos im Namen des Kindes, sind die Elternteile bis zur
Volljährigkeit des Kindes verfügungsberechtigt. Mit dem Eintritt der Volljährigkeit wird das Kind allein verfügungsberechtigt.

Der Abschluss im Namen des Kindes hat einen steuerlichen Unterschied zur Folge:
Normalerweise kann jedes Kind (und jeder Erwachsene) einen Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro im Jahr nutzen. Auf diesen Betrag fallen dann keine Steuern an. Erträge auf Depots, die auf den Namen des Kindes lauten, können aber zusätzlich bis zur Höhe des steuerlichen Grundfreibetrags (9.168 Euro) und der Sonderausgabenpauschale (36 Euro) steuerfrei bleiben. Insgesamt beträgt die steuerfreie Einkommensgrenze bei Kindern im Jahr 2019 also 10.005 Euro. Durch das Einreichen einer sogenannten
Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) für das Kind kannst Du dies
sicherstellen. Die NV-Bescheinigung können natürliche Personen beantragen, die
voraussichtlich nicht zur Einkommensteuer veranlagt werden, weil zum Beispiel nur geringe Einkünfte erzielt werden. Die NV-Bescheinigung muss im Original direkt an die Baader Bank gesendet werden.

Du kannst selbstverständlich auch in Deinem eigenen Namen Geld für das Kind anlegen.
Dann kannst Du zwar die steuerfreie Einkommensgrenze für das Kind nicht voll nutzen, die Einrichtung eines ETF-Sparplans ist aber etwas einfacher: Du musst keine Geburtsurkunde einreichen, eine NV-Bescheinigung spielt in der Regel ebenfalls keine Rolle mehr und das angesparte Geld gehört Dir. So kannst Du selbst entscheiden, wann Du Deinem Nachwuchs das Vermögen überträgst. Und darüber hinaus kannst Du entscheiden, wie viel Geld Du überträgst. Das maximale Vermögen Deines Kindes darf nämlich nach wie vor bei maximal 7.500 Euro liegen, wenn der Anspruch auf BAföG gewahrt bleiben soll.

Bitte befrage zu Deiner persönlichen steuerlichen Situation Deinen Steuerberater. Oskar
erbringt keine Steuerberatung.

Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Deiner Kapitalanlage kann fallen oder steigen. Es kann zu Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte beachte unsere Risikohinweise.