Warum deutsche Haushalte in fünf Jahren über 100 Milliarden Euro verlieren

Die Deutschen verlieren bei einer Inflation von 1,5 Prozent über 5 Jahre rund 110 Milliarden Euro. Und dies betrifft nur die schnell verfügbaren Geldreserven, wie Bargeld und Angespartes auf Giro- und Tagesgeldkonten. Mit einem ETF-Sparplan kannst Du dagegen steuern. Wir zeigen wie.

Wenn man das Anlageverhalten der beiden Länder Deutschland und Spanien miteinander vergleicht, wird deutlich, welchen Unterschied es machen kann anzulegen anstatt zu sparen: Zwischen 2003 und 2017 hat der durchschnittliche Haushalt in Deutschland nur 7 Prozent seines Vermögens in Aktien angelegt, in Spanien waren es 22 Prozent. Die deutschen Haushalte haben in diesem Zeitraum auf ihr Vermögen eine Rendite von 2,8 Prozent erhalten, die spanischen Haushalte dagegen rund 5,1 Prozent.

Insgesamt belief sich das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland Ende 2018 auf 6.016 Milliarden Euro oder 6 Billionen Euro. Die Bargeld- und Sichteinlagen machen ein Viertel des Geldvermögens deutscher Haushalte aus. Dabei ist die Zunahme der schnell verfügbaren Geldreserven besonders eindrucksvoll: Während die Deutschen Anfang 2018 knapp 1.500 Milliarden Euro in Form von Bargeld und Sichteinlagen besaßen, waren es im Jahr 2000 erst 331 Milliarden Euro – und damit nur ein Fünftel des heutigen Vermögens.

Wichtig: Das Geldvermögen (Bruttovermögen) setzt sich aus gehaltenen Bargeldbeständen, Bankeinlagen und Wertpapieren, wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Investmentfondsanteile sowie Ansprüchen gegenüber privaten Versicherungen und Pensionseinrichtungen zusammen.  Nicht mitgezählt werden dagegen Sachvermögen, wie Immobilien, Autos und Schmuck.

Bei der aktuellen Inflation von 1,7 Prozent beträgt die Kaufkraft dieser sofort verfügbaren Bestände nach einem Jahr noch knapp 1.475 Milliarden Euro – das ist ein Wertverlust von 25 Milliarden Euro. Ausgehend von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 1,5 Prozent über die nächsten fünf Jahre würde die zukünftige Kaufkraft nach fünf Jahren nur noch 1.390 Milliarden Euro betragen. Das entspricht einem Wertverlust von rund 7,3 Prozent. Die Bundesbank beispielsweise prognostiziert für das Gesamtjahr 2019 eine Inflation von 1,4 Prozent.

47% Kaufkraftsteigerung mit ETF-Sparplan

 

Unterstellt man eine Rendite von 8 Prozent im Jahr wie sie an der Börse durchschnittlich möglich ist (Oskar 90 erreichte in den letzten 15 Jahren sogar mehr als 8 Prozent), sieht das Ganze dagegen schon etwas anders aus: Abzüglich der vorausgesetzten Inflationsrate von 1,5 Prozent würdest Du immer noch eine Rendite von 6,5 Prozent erwirtschaften. Legt man alle in Deutschland schnell verfügbaren Geldreserven privater Haushalte in Höhe von 1.500 Milliarden Euro für fünf Jahre zu diesem Zinssatz (Realzins) an, entspräche dies einer Kaufkraft von 2.055 Milliarden Euro. Das ist ein Zuwachs von 37 Prozent. Lässt man die Inflation außer Acht wächst das Vermögen sogar um rund 47 Prozent.

Mit dem ETF-Sparplan von Oskar investierst Du weltweit – so profitierst Du auch von den Entwicklungen in Wachstumsmärkten. Dabei kannst Du zwischen fünf Anlagestrategien mit unterschiedlichen Renditehorizonten wählen. Oskar ist unabhängig, steuersmart und besonders günstig.

 

Disclaimer

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