Anlegen für Kinder – lohnt sich

Für seine Kinder anzusparen macht besonders Sinn, denn bis sie finanziell auf eigenen Beinen stehen, fallen große Ausgaben an. Und: je älter die Kinder werden, desto höher werden die Aufwendungen.

130.000 Euro kostet ein Kind im Schnitt bis zu seinem 18. Lebensjahr (Quelle: familie.de). Danach kommen weitere Kosten hinzu, zum Beispiel für die Ausbildung, das Studium oder den Führerschein. Die zusätzlichen Ausgaben können sich gut und gerne auf 40.000 Euro oder mehr belaufen. Wer für sein Kind anspart oder anlegt, hat in der Regel einen längeren Anlagehorizont: von 10 oder mehr Jahren. Durch die lange Anlagedauer wird auf der Grundlage historischer Entwicklungen das Risiko, bei einem Börsen-Investment einen Verlust zu erleiden, deutlich reduziert. So ergab eine Studie des Deutschen Aktien Instituts, dass die durchschnittliche Rendite des DAX zwischen 1995 und 2010 bei 7,8% lag – obwohl in diesen Zeitraum sowohl die Dotcom-Krise als auch die Finanzkrise von 2008 fiel.

Beispiel: Kindergeld

 

Du erhältst im Monat etwa 200 Euro Kindergeld. Wenn Du davon die Hälfte, also 100 Euro, über einen monatlich Sparplan 18 Jahren lang zu einer Rendite von 3 Prozent lang investierst, beträgt am Ende der Ansparrate das Guthaben auf Deinem Konto 28.000 Euro. Bei einer Rendite von 5 Prozent und gleicher Sparrate sind es nach 18 Jahren schon knapp 35.000 Euro. Ein Großteil der Zins-Gewinne ist über den Steuerfreibetrag des Kindes sogar steuerfrei.

Steuerfreibetrag nutzen

 

In der Regel kann jeder Deutsche – egal ob Kind oder Erwachsener – den sogenannten Sparerpauschbetrag von 801 Euro im Jahr nutzen, auf den keine Steuern anfallen. Erträge auf Depots, die auf den Namen des Kindes lauten, können aber zusätzlich bis zur Höhe des steuerlichen Grundfreibetrags von 9.168 Euro und der Sonderausgabenpauschale von 36 Euro steuerfrei bleiben. Insgesamt beträgt die steuerfreie Einkommensgrenze bei Kindern im Jahr 2019 also 10.005 Euro. Dies kannst Du durch das Einreichen einer sogenannten Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) für das Kind sicherstellen.
Du kannst beim sehr gut bewerteten Robo-Advisor Oskar das Depot-Konto entweder auf den Namen Deines Kindes eröffnen oder auf Deinen Namen. Unten findest Du die jeweiligen Besonderheiten, Vor- und Nachteile der jeweiligen Variante:

Erste Variante: Depot auf Namen des Kindes

 

Vorteile

+ Das Geld gehört dem Kind. Es behält die Kontrollvollmacht über das Konto.

+ Es fällt keine Schenkungssteuer an, wenn innerhalb von zehn Jahren nicht mehr als 400.000 Euro eingezahlt werden.

Nachteile

– Aufwand: Alle Erziehungsberechtigte müssen zustimmen und die Geburtsurkunde einreichen.

– Übersteigt das Vermögen auf dem Konto 7.500 Euro, entfällt der Anspruch auf BAföG.

– Übersteigen die monatlichen Einnahmen aus dem ETF-Sparplan 445 Euro pro Monat oder 5.340 Euro im Jahr, entfällt die kostenlose Familienversicherung

Zweite Variante: Depot auf Deinen Namen

 

Vorteile

+ BAföG-Grenze und Versicherung spielen hier zumindest keine Rolle.

+ Die Kontoeröffnung ist einfacher.

Nachteile

-Steuerliche Vergünstigungen entfallen, da eigene Freibeträge genutzt werden müssen.

Um eine Vorstellung zu bekommen, welche Anlageziele Du durch die Geldanlage mithilfe eines Robo-Advisors erreichen kannst, nennen wir Dir hier zwei Beispiele:

Zwei Anlage-Beispiele

 

1. Australien-Reise

Dein Kind möchte nach dem Abitur erst einmal ein bisschen was von der Welt sehen und für drei Monate nach Australien. Der Aufenthalt kostet rund 6.000 Euro. Gehen wir von einer sehr guten zukünftigen Rendite von 7,8 Prozent im Jahr aus. Dann beträgt die monatliche Sparrate bis zum Anlageziel gerade einmal 32 Euro über zehn Jahre hinweg.

2. Auto und Führerschein

Möchtest Du Deinem Kind ein Auto und Führerschein finanzieren? Gehen wir von einem Kleinwagen aus, der 14.000 Euro in der Anschaffung kostet. Dazu kommen nochmal 2000 Euro für den Führerschein. Die Kosten hierfür können jedoch nach Bundesland und genommenen Fahrstunden abweichen. Die Kosten würden sich also gesamt auf 16.000 Euro belaufen. Bei einer monatlichen Sparrate von 70 Euro und einer Rendite von 7 Prozent nach Abzug von Gebühren hättest Du den Betrag für den Kleinwagen und den Führerschein innerhalb von 12 Jahren zusammen. Bei einer Rendite von 5 Prozent nach Abzug der Kosten würde sich der Einzahlzeitraum um etwas über ein Jahr auf rund 13 Jahre verlängern.

Auf ein Festgeld-Konto würdest Du im besten Fall nur einen Effektivzins von 1,81 Prozent erhalten. Und dies auch nur bei einer europäischen Bank (mit Einlagensicherung) außerhalb Deutschlands. Dort könntest Du allerdings im Gegensatz zu einem Robo-Advisor wie Oskar nicht monatlich kündigen, sondern erst nach Ablauf der gesamten zehn Jahre. Bei einem hypothetisch gleichbleibenden Zinssatz von 1,81 müsstest Du 39 Jahre monatlich 220 Euro einzahlen, um ein Vermögen von 150.000 zu erlangen – und nicht nur 22 bis 25 Jahren wie bei unserem vorhergehenden Robo-Advisor-Beispiel.

Übrigens: Von der Zeitschrift Eltern, die auf Themen für Eltern und Familien spezialisiert ist, wurde der ETF-Sparplan von Oskar mit der Note Sehr Gut bewertet. Dabei verglich das Fachmagazin 25 Kinderdepots miteinander. Das sind Depots, die Eltern einrichten können, um für ihre Kinder Geld anzulegen. Eltern verglich dabei Depots von traditionellen Filialbanken, Onlinebanken, Fondsbanken und von vier ausgewählten Robo-Advisors – Oskar ist einer von ihnen.

Hier findest Du mehr zum ETF-Sparplan für Kinder.

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